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Madeleine Boschan »What lays bare in me«

Editionen
Große rote Torbogen-Skulptur mit rechteckiger Innenöffnung vor hellem Hintergrund.

Aluminium lackiert
41 x 21 x 9 cm (16.1 x 8.3 x 3.5 Zoll)
Farben: light salmon, light turquoise, light yellow, lilac, rust, strawberry red, teal
Serie von 7 Unikaten

950 Euro

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What lays bare in me, 2017

Madeleine Boschans architektonisch anmutende Plastiken erzeugen einen Raum, der auf elegante Weise – teilweise fragil, dann wieder massiv wirkend – Gedanken und sogar Körper zum Schwingen bringt, die sich in deren Nähe aufhalten. Das Verhältnis von Raum und Körper und die sich daraus ergebenden Implikationen stellen eine entscheidende Konstante in Boschans Werk dar.

In der siebenteiligen, exklusiv für Collectors Agenda entstandenen Unikat-Edition What lays bare in me zeigt Madeleine Boschan, dass Architektur mehr ist als nur das dem Menschen ureigene Bestreben, ein Dach über dem Kopf zu haben. Nimmt man Architektur ernst, ist sie inhärent utopisch. Madeleine Boschans aktuelle, als Edition angelegte Werkserie ist eine subtile Auseinandersetzung mit diesen utopischen Ansprüchen.

Von jeder Plastik geht eine eigene, besondere Anziehungskraft aus. Durch die jeweils leicht veränderte Winkelung entwickelt jede ihren spezifischen Charakter, der durch eine spezielle Farbe noch bestätigt wird.

Mehrfarbige, vertikale Stäbe stehen in einer Reihe vor weißem Hintergrund.
Pfirsichfarbene Pappskulptur in Torbogenform vor weißem Hintergrund.

#1 light-salmon

Mint archway sculpture with rectangular doorway opening, freestanding on a white studio background.

#2 light-turquoise

Yellow paper archway sculpture standing on a white background with a rectangular inner opening.

#3 light-yellow

Große lilafarbene Torbogen-Skulptur steht vor weißem Hintergrund.

#4 lilac

Roter Metalltorbogen, freistehende Skulptur mit rechteckiger Durchfahrt und spitzem Oberteil vor weißem Hintergrund.

#5 rust

Rote dreidimensionale Torbogen-Skulptur auf weißem Hintergrund

#6 strawberry-red

Teal blue arch-shaped sculpture resembling a doorway with a rectangular inner opening, set against a white studio backdrop.

#7 teal

Madeleine Boschan

Madeleine Boschans Plastiken lassen die Schichten historischer, emotionaler und spiritueller Absichten erfahren, die alle menschengemachten Orte und Räume kennzeichnen. Sie wirken mitunter archaisch – wie Stätten eines vergangenen Kultes.

Strukturelle Klarheit, Symmetrie, scharfe Kanten und glatte Flächen sprechen von Boschans Absicht, die unübersichtlichen Mechanismen der Natur zu überwinden. Dabei spielen soziale und ethische Fragen eine wichtige Rolle: Wo und wie kann Begegnung stattfinden? Wie ist es möglich, dass man zusammentrifft?

Als Ausgangspunkt für ihre Arbeit zieht Boschan Epochen und Orte heran, in denen Architektur bestrebt war, Form, Funktion und Körper konstruktiv zusammenzuführen. So dienen ihr etwa die griechische Antike, die Aufklärung, die Moderne, der Art déco, die Bauhaus-Bewegung oder der Brutalismus als Inspiration, die diese konstante Entwicklung beschreibt.

Madeleine Boschan (*1979) lebt und arbeitet in Berlin. Von 2000 bis 2006 studierte sie an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei John M. Armleder und 2002 an der Ecole d’Art du Havre, Le Havre, Frankreich. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Solo- und Gruppenausstellungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und außerdem in Spanien, Belgien, Israel und in den USA gezeigt.

Lesen Sie unser Ateliergespräch mit Madeleine Boschan.

Person in blauem Kleid gestikuliert mit ausgestreckten Händen in hellem Atelier.


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