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Nick Oberthaler »EXIT«

Editionen
Abstrakte Geometrie: Gelbes Dreieck auf grauem Hintergrund, Diagonale von links oben nach rechts unten; gerahmt mit hellem Passepartout.

Edition 2/8

Kombination aus Lithografie, geprägter Schrift und Monotypie in grauem Holz-Distanzrahmen
30 x 20 cm (11.8 x 7.9 Zoll)
Edition von 8 Unikaten + 4 AP

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EXIT, 2019

EXIT leitet sich vom lateinischen exitus ab (übersetzt mit „Herausgehen“ oder „Ausgang“) und ist ein Begriff der aktuell medial stark beansprucht wurde (Brexit, Grexit, Öxit,...). Formal scheinen die ins Papier eingeprägten Buchstaben aus dem Bild zu fallen bzw. sich aufzulösen: eine konkrete Leserichtung ist nicht vorgegeben - sie funktioniert horizontal ebenso wie vertikal. Die Diagonale welche das Bild in zwei unterschiedlich farbige Hälften trennt erzeugt eine Grenze bzw. Spannung zwischen den Farben und Flächen. Als Einflaggensignal im internationalen Schiffsalphabet bedeutet die Fahne mit der diagonalen Trennlinie auch „Mann über Bord“.

Gerahmtes abstraktes Gemälde: rotes Dreieck auf grauem Hintergrund, vor heller Wand aufgehängt

Edition 1/8

Abstrakte Geometrie: Gelbes Dreieck auf grauem Hintergrund, Diagonale von links oben nach rechts unten; gerahmt mit hellem Passepartout.

Edition 2/8

Abstrakte Geometrie: Grauer Hintergrund mit rotem Dreieck oben rechts; linke Fläche zeigt erhabene Linienformen; gerahmt.
Abstrakte Geometrie: diagonale Teilung; linkes graues Dreieck, rechtes gelbes Dreieck; feine Linienmuster, gerahmt durch weißen Passepartout.

Edition 4/8

Abstract geometric artwork: red triangular field over a grey plane with faint etched lines and letters; framed.

Edition 5/8

Geometrische Abstraktion: Gelbes Dreieck über grauer Fläche, diagonal geteilt; minimalistisches Kunstwerk.
Abstrakte Geometrie: rotes Dreieck auf grauem Grund, diagonale Trennlinie; gerahmt mit weißem Passepartout und grauem Rahmen.

Edition 7/8

Abstrakte Geometrie: Gelb-Dreieck oben rechts, graue Fläche darunter durch diagonale Linie geteilt, gerahmtes Werk.

Edition 8/8

Nick Oberthaler

Nick Oberthalers (*1981 in Bad Ischl, Österreich) Werk befindet sich im weitgehend unbesetzten Raum zwischen Ultima Ratio und der stilistischen Verpflichtung des Erbes der Konkreten Kunst, wobei er eine Vielzahl von Strategien anwendet, um sich nicht von der Geschichte der geometrischen Abstraktion erdrücken zu lassen. Eine davon ist, sich etwa der geometrischen Abstraktion nicht von ihrem historischen Zentrum, sondern von ihren Rändern zu nähern.

Wie für die Kunst der Digital Natives charakteristisch, dominiert in Oberthalers Werk ein technoider Look. In seinen Papierarbeiten, die oft auf Laserdrucken oder sich dieser Technik bedienen, sind die genannten Zusammenhänge stärker ausgeprägt. Medienspezifische Gegensätze in der Malerei werden zugunsten einer inhärenten Flexibilität aufgegeben. Oberthalers Arbeiten auf Papier lassen sich nicht auf die Funktion von Skizzen oder nachfolgender Reproduktion reduzieren; vielmehr stellen sie eine eigenständige Sphäre seiner Designtheorie dar.

(Text in Auszügen übernommen von Christoph Bruckner)

Lesen Sie auch unser Ateliergespräch mit Nick Oberthaler.

Mann mit Baseballkappe und T-Shirt mit METZ-Aufdruck steht vor abstrakten Gemälden in Kunstatelier.

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