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Peter Jellitsch »September Variations«

Editionen
H Peter Jellitsch September Variations c Markus Gradwohl

Buntstift und Acryl auf Papier
Signiert auf der Vorderseite
22 x 22 cm (8,7 x 8,7 Zoll) Blatt
49,5 x 49,5 cm (19,5 x 19,5 Zoll) gerahmt

6 Unikate

1.400 Euro

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September Variations, 2023

Peter Jellitschs Serie besteht aus mehreren Zeichnungen, für die er Buntstift und Acryl kombiniert. Der Künstler verwendet das gleiche Motiv in verschiedenen Farben und Formen und entzieht es damit seinem ursprünglichen Kontext. Während dieses Prozesses dekonstruiert Jellitsch das ursprüngliche Bild und manipuliert seine Eigenschaften wie Größe, Proportion und Farbe nach Belieben. Der Ursprung dieser Zeichnungen lässt sich auf Jellitschs Leinwandserie Rearrangements zurückführen, bei der er vier Leinwände sorgfältig miteinander verbindet und so unterschiedliche Wiederholungen des gleichen Bildes entstehen.

Die Motive dieses Konzepts wurden ursprünglich durch seine Entdeckung von künstlichen Palmenbäumen in Los Angeles angeregt. Diese Palmenbäume waren dazu bestimmt, die natürliche Umgebung nachzuahmen und nahtlos in städtische Landschaften zu integrieren. Durch seine symbolische Darstellung von Daten, die aus allgegenwärtigen WLAN-Verbindungen gewonnen wurden, verwandelte der Künstler seine Datenerfassungen in ein kreatives und nicht funktionales topografisches Panorama.

Peter Jellitsch, September Variations (01), 2023

Peter Jellitsch, September Variations (02), 2023

Peter Jellitsch, September Variations (03), 2023

Peter Jellitsch, September Variations (04), 2023

Peter Jellitsch, September Variations (05), 2023

Peter Jellitsch, September Variations (06), 2023

Peter Jellitsch c Lara Marie Hensel

(c) Lara Marie Hensel

Peter Jellitsch

Das künstlerische Interesse von Peter Jellitsch (*1982 in Österreich) bewegt sich zwischen der digitalen und der analogen Welt. Sein Werk konzentriert sich auf die Transformation und Visualisierung von Prozessen, die sich auf unser tägliches Leben beziehen, wie Datenströme und unsichtbare Netzwerke, die uns in allen Bereichen unseres heutigen Lebens permanent umgeben. In diesem Zusammenhang kann die Kunst von Peter Jellitsch auch als eine Suche nach alternativen Formen der Artikulation von "Raum" verstanden werden, ohne ihn durch die Konventionen, die etwa durch Skulptur und Architektur vorgegeben wurden, zu beschreiben oder zu zeigen.

Peter Jellitsch (*1982 in Villach, Österreich) studierte nach einer Tischlerlehre an der Akademie der bildenden Künste und an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Seine Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Europa und den USA gezeigt und befinden sich in Sammlungen wie dem San Francisco Museum of Modern Art, dem Österreichischen Museum für angewandte Kunst, dem Museum Moderner Kunst Kärnten und dem Kupferstichkabinett in Wien. Seit 2011 ist Peter Jellitsch Lehrbeauftragter an der Akademie der bildenden Künste Wien.

Lesen Sie unser Ateliergespräch mit Peter Jellitsch.

Fotos: Markus Gradwohl

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