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Raphaela Riepl »Assorted Flavors«

Editionen
Zwei ovale LED-Wandlampen mit Punktmuster hängen an weißer Wand; links blau, rechts pinkviolett.

Handgeformte Neonröhren, pulverbeschichtetes Aluminium
43 x 33 x 8 cm (pine)
43 x 37 x 8 cm (berry)
46 x 29 x 8 cm (lavender)
50 x 28 x 8 cm (pistachio)
Edition von jeweils 10

1.600 Euro

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Assorted Flavors (2023)

Die Edition Assorted Flavors besteht aus vier Neon-Objekten, die auf organisch geformten Platten leuchten. Durch die sorgfältig gewählte Abstimmung der Farben untereinander erzeugt die Künstlerin in den Arbeiten eine ätherische Wirkung, die im Dunkeln umso eindrucksvoller wird. Wird bei Tageslicht noch die gestische Zeichnung in ihren scharfen Umrissen erkennbar, durchlaufen die Werke bei Dunkelheit eine Transformation. Die zeichnerische Form wächst über die Plattform hinaus und geht eine fluide, immaterielle Verbindung mit dem Raum ein.

Dunkelblaue, runde Platte mit weißen Punkten; leuchtendes blaues LED-Band in Bogenform an der Wand.

Raphaela Riepl, Assorted Flavors – Pine (2023)

Rundes schwarzes perforiertes Panel mit weißen Punkten; darauf ein violettes Neon-Lichtkabel mit Steckern.

Raphaela Riepl, Assorted Flavors – Berry (2023)

Violette ovale Lochplatte mit pinkem LED-Lichtstreifen, der gebogen darauf verläuft; weißer Hintergrund.

Raphaela Riepl, Assorted Flavors – Lavender (2023)

grüne runde Lochplatte an der Wand, quer eine blau-weiße Stange mit klaren Endkappen; unten sichtbares Kabel.

Raphaela Riepl, Assorted Flavors – Pistachio (2023)

Raphaela Riepl

Die künstlerische Arbeit von Raphaela Riepl (*1985, Linz) ist tief in der Auseinandersetzung mit Atmosphäre, Bewegung, Gestik, Licht, Luft, Raum und Zeit verwurzelt. In ihrer zurückhaltenden Materialästhetik verwebt sie diese Themen und lässt dabei einen fein nuancierten Zwischenraum für Gefühle und sinnliches Erleben entstehen. Raphaela Riepls Werke sind von einer atmosphärischen Qualität, wobei die Intensität und Wahrnehmung der Arbeiten von der Tageszeit und der Dauer der Beobachtung abhängig sind. Sie scheinen sich mit dem Raum zu verbinden und mit ihrer Umgebung zu interagieren. In ihrer Materiallosigkeit überwinden sie als leuchtende Gesten das Physische und erweitern den Raum für Zeichnung, beziehungsweise denken die Möglichkeiten für dieses Medium neu.

Lesen Sie unser Ateliergespräch mit Raphaela Riepl.

Person in schwarzer Bluse posiert im Künstleratelier vor Neonbeleuchtung und Zeichenmaterialien.

Foto: Christoph Liebentritt

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