Editionen

Kay Walkowiak
»If Colors Could Speak«

06 If Colors Could Speak

#6

Archivarischer Pigmentdruck auf Fine Art Photo Rag Papier
Schwarzer Distanzrahmen

Format: 84,1 x 59,4 cm (33.1 x 23.4 Zoll)
Werkserie von 10 Unikaten + 2 AP, signiert und nummeriert

1.500 Euro

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If Colors Could Speak (2017)

Das zentrale Motiv der Serie If Colors Could Speak stellt ein architektonisches Versatzstück der utopischen Planstadt Chandigarh in Indien dar, die in den 1950er Jahren von Le Corbusier entworfen wurde. Ein aus Beton gegossenes Rednerpult im brutalistischen Stil schwebt als futuristisches Relikt einer gescheiterten Utopie in schwarzer Leere. Wer soll von dieser Tribüne zu sprechen? Und wer hört eigentlich zu?

Kay Walkowiak richtet mit diesem dystopisch anmutenden Fragment der Ruinen des heutigen Chandigarh noch einmal die Frage nach dessen ursprünglichen euphorischen, jedoch gescheiterten Idee geplanten Zusammenlebens. Jedes Werkstück der Serie verwendet jeweils vier Farben, die alle jener Farbpalette Le Corbusiers entstammen, die in der ansonsten konformistisch geprägten Gesellschaftsvision des Architekten ein Mindestmaß an Diversität und individueller Ausdrucksweise zugestehen sollte. Was wäre, wenn Farben sprechen könnten?

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Kay Walkowiak

Kay Walkowiak (*1980 in Salzburg) lebt und arbeitet in Wien. Seine Arbeit umfasst eine komplexe Mixtur aus Installation, Skulptur, Videokunst und Fotografie und vereint konzeptionelle und post-minimalistische Ansätze in sich. In vielen seiner Arbeiten untersucht der Künstler den historisch und soziokulturell bedingten Umgang mit Form, wobei er der Frage nach ihrer funktionalen Eignung als Projektionsfläche für zeitlose Utopien nachgeht.

Er studierte Skulptur und Multimedia an der Universität für angewandte Kunst Wien, Fotografie und Videokunst an der Akademie der bildenden Künste Wien, und „Expanded Expression“ an der Zokei University in Tokio. Seit 2004 wird Kay Walkowiak in zahlreichen internationalen Gruppenausstellungen gezeigt, unter anderem am HMKV (Hartware MedienKunstVerein) in Dortmund, in 2017. Einzelausstellungen fanden unter anderem im MAK – Museum der Angewandten Künste in Wien, dem Soulangh Art Space in Tainan, dem Austrian Cultural Forum in New Delhi und in der Node Gallery in Tokio statt. 

Seine Arbeit wird außerdem zur Zeit auf der Vienna Biennale sowie auf der Lahore Biennale in Pakistan gezeigt.

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