Maruša Sagadin, Jealousy #2, 2026
Stahlblech, Lack, Verbundmörtel, Magnete
70 × 50 × 7 cm
3 Unikate
4.750 Euro
Exklusive 13% MwSt. Bitte kontaktieren Sie uns für Versandoptionen und Preise in anderen Währungen.
Maruša Sagadin, Jealousy #2, 2026
Stahlblech, Lack, Verbundmörtel, Magnete
70 × 50 × 7 cm
3 Unikate
4.750 Euro
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Maruša Sagadins Edition Jealousy bewegt sich zwischen Malerei, Architektur und Objekt. Sich überlagernde Paneele erinnern an eine Jalousie, die sich über dem dahinter liegenden Raum öffnet und schließt. Ihren Ursprung hat die Serie in einer früheren, papierbasierten Werkgruppe. Nun überträgt Sagadin dieses Prinzip erstmals auf Metall: Die Stahlbleche werden mehrfach lackiert und dazwischen geschliffen, wodurch changierende Farbnuancen mit hochglänzendem Finish entstehen. Von Hand geformt mit dem Körpergewicht der Künstlerin statt maschinell gepresst, erhält jedes Werk eine unregelmäßige, handgefertigte Kante und eine eigene, unveränderliche Variation. Die organische Form auf der Oberfläche – in den Papierarbeiten ein funktionaler Magnet, der die Blätter hielt – wirkt hier, weiterhin magnetisch gehalten, aber von dieser Funktion befreit, wie ein eigenständiges, fast parasitäres Element. Die Werke können wandbefestigt werden. Erstmals präsentiert wurden sie jedoch auf einem Gerüst, das Sagadin eigens für die Ausstellung entwickelt hat.
Maruša Sagadin, Jealousy #1, 2026
Maruša Sagadin, Jealousy #2, 2026
Maruša Sagadin, Jealousy #2, 2026; Ausstellungsansicht bei Collectors Agenda, (c) Manuel Carreon Lopez
Maruša Sagadin, Jealousy #3, 2026
In ihrer künstlerischen Praxis untersucht Maruša Sagadin (*1978, Ljubljana) das Zusammenspiel von Gender, Sprache und Skulptur mit den Mitteln moderner Architektur. Ihre Installationen und Objekte funktionieren bewusst im Innen- wie im Außenraum gleichermaßen – oft im Kontext alltäglicher, öffentlicher Orte, deren Durchlässigkeit und Benutzbarkeit sie hinterfragt – und verweisen auf Elemente der Pop- und Subkultur, arbeiten mit Verspieltheit, Fantasie und Übertreibung. Im Zentrum steht dabei immer wieder der Körper: seine Form, seine Bedürfnisse und die Fürsorge, die er verlangt. Dabei interessiert sie sowohl der Körper der Betrachter:innen als auch der menschliche Körper als universelles Maß ihrer Skulpturen. Nicht selten erweitert sie ihre Arbeiten zudem um einen performativen Akt, der die Betrachter:innen einlädt, aktiv an der Kunst teilzunehmen.
(c) Aleksandra Vajd
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