In the Studio Robin Kid, Rambouillet, Frankreich
Where to meet art, culture and creativity
Die aus dem Iran stammende Künstlerin Soli Kiani entwickelt ein Werk, das Stoff zugleich als formbildende Substanz und als Träger gesellschaftlicher Bedeutungen einsetzt. Themen wie Herkunft, Körperlichkeit und die Auseinandersetzung mit patriarchalen Strukturen verbinden sich in ihren Arbeiten mit einer eigenständigen, skulpturalen Sprache. Für die Dominikanerkirche Krems schafft sie eine Rauminstallation, in der textile Materialien als zentrales künstlerisches Mittel wirken.
Die Ausstellung Spiral Economy im Museo Correr inszeniert einen Dialog zwischen Julian Charrière und Antonio Canova, in dem Gestein als poetisches und zeitzeugendes Material im Mittelpunkt steht. Sie lädt dazu ein, das Verhältnis von Mensch, Materie und Zeit zu überdenken, indem Stein als lebendiger Träger geologischer und planetarischer Geschichte erscheint.
Jenni Hiltunen, Helsinki
Jenni Hiltunen beschäftigt sich mit zeitgenössischen Phänomenen, wie etwa unseres vergnügungssüchtigen individualistischen Weltbilds und wie wir die Wirklichkeit durch Bilder zu verstehen suchen. Die Kultur des „Posens“, die von den sozialen Medien und dem Internet begünstigt wird, und die anmaßende Art und Weise, mit der sie sich ihren Platz in der Unterhaltungsindustrie sucht, ist eines der Themen, mit denen sie sich beschäftigt, um uns den Spiegel vorzuhalten. Sie übertreibt, ohne dabei übermäßig zu moralisieren.
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