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In the Studio Cecilia Vicuña, New York

Cecilia Vicuñas Praxis bewegt sich mühelos zwischen Poesie, Skulptur, Textil und Performance und kehrt dabei immer wieder zu dem zurück, was sie arte precario nennt: eine Kunst aus Treibgut, ungesponnener Wolle, Federn und Stein, die sie seit 1966 schafft. Verwurzelt in indigenem andinem Wissen, vor allem im khipu – der Knotenschnur, die lange nur als Buchhaltungsinstrument abgetan wurde –, deutet ihr Werk Prekarität und Zerbrechlichkeit nicht als Verlust, sondern als Formen des Bewusstseins um.

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Person sitzt auf Hocker in Kunstraum, trägt dunkle Jacke und Jeans, vor Wand mit blauen Life-Postern.

In the Studio Robin Kid, Rambouillet, Frankreich

Robin Kid arbeitet mit Bildern, die sich weniger gemacht als gefunden anfühlen. Cowboys, Cops, Fragmente eines comichaften Amerikana: Bilder, die schon lange existierten, bevor er sie aufgriff, irgendwo zwischen Erinnerung und Massenkultur aufgehängt. Im Süden der Niederlande von seinen Großeltern aufgewachsen, in einem ehemaligen Bergarbeiterviertel neben einem amerikanischen Militärstützpunkt, wuchs er mit dem Gefühl auf, die USA leuchteten schwach von der anderen Seite des Zauns herüber.

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Person mit blondem Haar, dunkelblauem Sweatshirt, verschränkten Armen, vor Kakteen und Sukkulentenpflanzen im Freien

In the Studio Megan Plunkett, Los Angeles, CA

Die amerikanische Künstlerin Megan Plunkett wendet sich von der Darstellung von Menschen ab und konzentriert sich stattdessen auf alltägliche Gegenstände. Aus der Konsumkultur und der Filmindustrie schöpfend, kultivieren ihre sorgfältig konstruierten fotografischen Serien ein Gefühl der Verfremdung in Dingen, die einem andernfalls vertraut vorkämen.

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Mann im dunkelblauen Anzug sitzt am Tisch und spricht; hinter ihm eine elegante Bibliothek mit Kamin und Bücherregalen.

Collector Stories Robert Punkenhofer, Barcelona/Wien

Robert Punkenhofer ist seit mehr als 20 Jahren im internationalen Unternehmens- und Kunstmanagement tätig. Seine Agentur Art & Idea versteht sich als Bindeglied zwischen Kunst, Architektur, Design und Wirtschaft. Er kuratierte mehr als 100 Ausstellungen, darunter das jährlich in Wien stattfindende Kunstfestival Vienna Art Week. Als Wirtschaftsdelegierter der österreichischen Außenwirtschaftsorganisation war er in Mexico City, New York, Berlin und, aktuell, in Barcelona. Wir sprachen mit dem ungewöhnlichen Sammler über Kunst, seine Motivation, immer wieder Dinge aus dem Nichts entstehen zu lassen, und seine Leidenschaft für Wiens glanzvolle k. u. k.-Zeit.

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Culture Briefing

Where to meet art, culture and creativity

Nordic Notes

Lächelnde Frau in schwarzem T-Shirt steht an einem Atelier-Arbeitsplatz mit Papierrollen, Rahmen und Materialien.

Sofie Thorsen, Wien
Sofie Thorsen stellt abstrakte Fragen zum Thema Raum, seiner Formensprache und Gestaltung, immer ausgehend von konkreten architektonischen, zeitlichen und geografischen Situationen. In ihren "Spielplastiken" beschäftigt sie sich etwa mit einer in Vergessenheit geratenen Formentypologie der Kunst am Bau-Bewegung der Nachkriegszeit und betont dabei die Verschränkung von abstrakter Skulptur, Architektur und Städteplanung, Ästhetik und Gesellschaft.
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Editionen

Betonfassade mit runden Öffnungen; zwei weiße Oldtimer-Autos stehen in offenen Garagen darunter.

Werner Feiersinger
»Untitled (Chandigarh)«

Person mit weißer Sonnenbrille, Nahaufnahme im Collage-Stil

Robert La Roche
»Samantha«

Abstract image with navy left half and magenta right half, separated by a light blue curved edge and a thin central reflection.

Thomas Ruff
»Cassini 01«

Aktuelle Austellung

Sophie Hirsch I Maruša Sagadin
11 September – 27 Oktober 2026

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