In the Studio James Lewis, Wien
Where to meet art, culture and creativity
Mit Elisabeth von Samsonow widmet die Heidi Horten Collection einer künstlerisch-philosophischen Position eine große Soloausstellung, die sich jenseits enger disziplinärer Zuordnungen entfaltet. Erstmals wird das vielschichtige Werk von Elisabeth von Samsonow in seiner künstlerischen Bandbreite und intellektuellen Tiefe in diesem Umfang präsentiert.
Die Swab Barcelona findet vom 8. bis 11. Oktober im Victoria-Eugenia-Palast (auf dem Gelände der Fira Barcelona-Montjuic in Barcelona, Spanien) auf einer Fläche von mehr als 3.150 m² statt, wobei wiederverwendbare Materialien wie Holz zum Einsatz kommen, um den ökologischen Fußabdruck der Veranstaltung zu minimieren und Abfall zu reduzieren. Unter dem Leitmotiv der Sonnenfinsternis als Perspektivwechsel führt die internationale unabhängige Kunstplattform, auf der mehr als 180 Künstler:innen aus 22 verschiedenen Ländern vertreten sein werden, erstmals das OFF-SITE Programm ein und setzt sich für die Dezentralisierung der künstlerischen Praxis sowie die Stärkung gemeinschaftlicher Bindungen ein. Damit reagiert sie auf die Notwendigkeit, Ausstellungs- und Marktstrukturen angesichts der aktuellen klimatischen und gesellschaftspolitischen Krise zu überdenken.
Die VIENNA ART WEEK stellt zum 22. Mal Wiens vielfältige Kunstszene ins Scheinwerferlicht. Unter dem diesjährigen Motto „Navigating Angst“ widmet sich das Festival den Ängsten und Unsicherheiten unserer Zeit. Gemeinsam mit rund 70 Programmpartner:innen bietet es eine Woche lang inspirierende Kunst von der Gegenwart bis zum Barock – bei freiem Eintritt.
Die Ausstellung Spiral Economy im Museo Correr inszeniert einen Dialog zwischen Julian Charrière und Antonio Canova, in dem Gestein als poetisches und zeitzeugendes Material im Mittelpunkt steht. Sie lädt dazu ein, das Verhältnis von Mensch, Materie und Zeit zu überdenken, indem Stein als lebendiger Träger geologischer und planetarischer Geschichte erscheint.
Nina Beier, Kopenhagen
Alltägliche Gegenstände sind für die dänische Künstlerin Nina Beier mehr als das. Sie inszeniert harmlose Objekte wie Porzellan und Perücken, oder pointiert massive Bronzestatuen nicht als bloße Materie, sondern als Reproduktionen von Werten und Ansichten – oder als „Repräsentationen einer Weltordnung“, wie die Künstlerin es ausdrückt.
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