In the Studio Robin Kid, Rambouillet, Frankreich
Where to meet art, culture and creativity
Die aus dem Iran stammende Künstlerin Soli Kiani entwickelt ein Werk, das Stoff zugleich als formbildende Substanz und als Träger gesellschaftlicher Bedeutungen einsetzt. Themen wie Herkunft, Körperlichkeit und die Auseinandersetzung mit patriarchalen Strukturen verbinden sich in ihren Arbeiten mit einer eigenständigen, skulpturalen Sprache. Für die Dominikanerkirche Krems schafft sie eine Rauminstallation, in der textile Materialien als zentrales künstlerisches Mittel wirken.
Die Ausstellung Spiral Economy im Museo Correr inszeniert einen Dialog zwischen Julian Charrière und Antonio Canova, in dem Gestein als poetisches und zeitzeugendes Material im Mittelpunkt steht. Sie lädt dazu ein, das Verhältnis von Mensch, Materie und Zeit zu überdenken, indem Stein als lebendiger Träger geologischer und planetarischer Geschichte erscheint.
Kirsi Mikkola, Berlin
Die finnische Künstlerin Kirsi Mikkola wurde in den 1990er Jahren für ihre farbenfrohen, karikaturhaften Gipsskulpturen bekannt. In den letzten Jahren vollzog sie einen radikalen Wandel in ihrer künstlerischen Praxis, indem sie einen eigenständigen Ansatz zur Abstraktion entwickelte, der die Formensprache von Malerei und Collage, die Mikkola selbst als „Konstruktionen“ bezeichnet, miteinander verschmilzt.
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