In the Studio Robin Kid, Rambouillet, Frankreich
Where to meet art, culture and creativity
Die aus dem Iran stammende Künstlerin Soli Kiani entwickelt ein Werk, das Stoff zugleich als formbildende Substanz und als Träger gesellschaftlicher Bedeutungen einsetzt. Themen wie Herkunft, Körperlichkeit und die Auseinandersetzung mit patriarchalen Strukturen verbinden sich in ihren Arbeiten mit einer eigenständigen, skulpturalen Sprache. Für die Dominikanerkirche Krems schafft sie eine Rauminstallation, in der textile Materialien als zentrales künstlerisches Mittel wirken.
Die Ausstellung Spiral Economy im Museo Correr inszeniert einen Dialog zwischen Julian Charrière und Antonio Canova, in dem Gestein als poetisches und zeitzeugendes Material im Mittelpunkt steht. Sie lädt dazu ein, das Verhältnis von Mensch, Materie und Zeit zu überdenken, indem Stein als lebendiger Träger geologischer und planetarischer Geschichte erscheint.
Helena Kauppila, Berlin
Helena Kauppila ist eine Mathematikerin, die zur bildenden Künstlerin wurde. Ihr Arbeitsprozess ist stark von der Mathematik, den Neurowissenschaften und den Beobachtungen der Natur – drinnen wie draußen – beeinflusst. Kauppila sieht Bilder als lebensbejahende Gebilde, die unmittelbar und kontinuierlich mit dem Betrachter und der Situation im Raum reagieren.
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