In the Studio Stanislav Zábrodský, Prag
Where to meet art, culture and creativity
Sieben Wochen, 14 Opernproduktionen, drei Premieren und reichlich Konzerte: Das sind die Münchner Opernfestspiele 2026. Der Bogen wird dabei weit gespannt: von Barock – mit Georg Friedrich Händels Alcina als Festspielpremiere im Prinzregententheater – über Opernklassiker aus dem 19. Jahrhundert bis hin zum zeitgenössischen Musiktheater. Mit Brett Deans Of One Blood – ein Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper – kehrt die Uraufführungsproduktion der aktuellen Spielzeit erneut ins Nationaltheater zurück. Mit der Festspielpremiere von Richard Wagners Die Walküre im Nationaltheater setzen Tobias Kratzer und Vladimir Jurowski nach der umjubelten Rheingold-Inszenierung einen weiteren Meilenstein für den neuen Münchner Ring des Nibelungen.
Die Ausstellung Spiral Economy im Museo Correr inszeniert einen Dialog zwischen Julian Charrière und Antonio Canova, in dem Gestein als poetisches und zeitzeugendes Material im Mittelpunkt steht. Sie lädt dazu ein, das Verhältnis von Mensch, Materie und Zeit zu überdenken, indem Stein als lebendiger Träger geologischer und planetarischer Geschichte erscheint.
Sofie Thorsen, Wien
Sofie Thorsen stellt abstrakte Fragen zum Thema Raum, seiner Formensprache und Gestaltung, immer ausgehend von konkreten architektonischen, zeitlichen und geografischen Situationen. In ihren "Spielplastiken" beschäftigt sie sich etwa mit einer in Vergessenheit geratenen Formentypologie der Kunst am Bau-Bewegung der Nachkriegszeit und betont dabei die Verschränkung von abstrakter Skulptur, Architektur und Städteplanung, Ästhetik und Gesellschaft.
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