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In the Studio Cecilia Vicuña, New York

Cecilia Vicuñas Praxis bewegt sich mühelos zwischen Poesie, Skulptur, Textil und Performance und kehrt dabei immer wieder zu dem zurück, was sie arte precario nennt: eine Kunst aus Treibgut, ungesponnener Wolle, Federn und Stein, die sie seit 1966 schafft. Verwurzelt in indigenem andinem Wissen, vor allem im khipu – der Knotenschnur, die lange nur als Buchhaltungsinstrument abgetan wurde –, deutet ihr Werk Prekarität und Zerbrechlichkeit nicht als Verlust, sondern als Formen des Bewusstseins um.

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Person sitzt auf Hocker in Kunstraum, trägt dunkle Jacke und Jeans, vor Wand mit blauen Life-Postern.

In the Studio Robin Kid, Rambouillet, Frankreich

Robin Kid arbeitet mit Bildern, die sich weniger gemacht als gefunden anfühlen. Cowboys, Cops, Fragmente eines comichaften Amerikana: Bilder, die schon lange existierten, bevor er sie aufgriff, irgendwo zwischen Erinnerung und Massenkultur aufgehängt. Im Süden der Niederlande von seinen Großeltern aufgewachsen, in einem ehemaligen Bergarbeiterviertel neben einem amerikanischen Militärstützpunkt, wuchs er mit dem Gefühl auf, die USA leuchteten schwach von der anderen Seite des Zauns herüber.

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Person mit blondem Haar, dunkelblauem Sweatshirt, verschränkten Armen, vor Kakteen und Sukkulentenpflanzen im Freien

In the Studio Megan Plunkett, Los Angeles, CA

Die amerikanische Künstlerin Megan Plunkett wendet sich von der Darstellung von Menschen ab und konzentriert sich stattdessen auf alltägliche Gegenstände. Aus der Konsumkultur und der Filmindustrie schöpfend, kultivieren ihre sorgfältig konstruierten fotografischen Serien ein Gefühl der Verfremdung in Dingen, die einem andernfalls vertraut vorkämen.

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Person in schwarzer Trainingsjacke steht mit Händen in den Taschen in einer Industriehalle mit Stahltreppen.

Collector Stories Jens-Peter Brask, Kopenhagen

Jens-Peter Brask ist Kurator, Verleger und leidenschaftlicher Kunstsammler. Was mit einer frühen Faszination für Graffiti als künstlerische Ausdrucksform begann, setzte sich fort, indem Kunst mittlerweile sein Privat- und Berufsleben bestimmt.

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Culture Briefing

Where to meet art, culture and creativity

Nordic Notes

Person lächelt in einer Textilwerkstatt; im Hintergrund Regale mit Garnrollen und Webstuhl.

Pia Ferm, Frankfurt
Ob schnitzen, weben oder tuften, Pia Ferm bezeichnet sich selbst als Bildhauerin. In ihren Wandteppichen, die von Hand beschnitten werden, um die Oberfläche lebendig zu halten, mischt die schwedische Künstlerin ein schönes Medium mit Humor und schafft Figuren, die wie Cartoons in der Zeit eingefroren sind. Zeit ist für Ferm essenziell, aber nicht so, wie man vielleicht denken könnte, denn sie hat reichlich davon.
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Editionen

Hellgraue, texturierte Fläche mit dunklen Flecken; unten schwach lesbarer Text.

Andreas Duscha
»For my mother«

Schokoladen-Eiskugel mit körniger Struktur auf Metallhalter vor weißem Hintergrund

Angelika Loderer
»Snowball« (Edition)

Person wearing rolled-up sleeves and belt sits, forearm resting on torso against a dark background

Thilo Jenssen
»Smooth Operator«

Aktuelle Austellung

Kunstgalerie mit weißen Wänden, zahlreiche Bilderrahmen an der Wand; drei weiße Pedestale mit Skulpturen, Holzboden.

WRAP UP Winter Salon

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